Mein Pickup-Dachzelt-Setup

Pickup mit Campwerk Adventure 140, Vorzelt und erhöhtem Trägeraufbau
Das Dachzelt sitzt erhöht über der Ladefläche. Dadurch bleibt Stauraum erhalten, der Aufbau wird aber auch etwas anspruchsvoller.

Mein Dachzelt-Setup ist auf einen Pickup ausgelegt. Das Campwerk Adventure 140 sitzt nicht direkt auf einem klassischen Dachträger, sondern auf einem selbstgebauten Trägersystem über der Ladefläche. Ziel war, das Zelt sicher zu befestigen und die Ladefläche trotzdem weiter nutzen zu können.

Trägersystem auf der Ladefläche

Heckansicht des Pickups mit Dachzelt auf dem selbstgebauten Trägersystem
Heckansicht: Das Dachzelt sitzt auf dem selbstgebauten Trägersystem über der Ladefläche.
Seitenansicht des Pickups mit Dachzelt, Ladefläche und Trägersystem
Seitenansicht: Die Position des Zelts und der Querträger ist gut zu erkennen.

Auf den Kanten der Ladefläche sind T-Nut-Schienen von RhinoRack befestigt. Darauf habe ich mit Item-Profilen zwei Querträger gebaut, auf denen das Dachzelt verschraubt ist. Die Konstruktion hält das Zelt über der Ladefläche, ohne die Ladefläche komplett zu blockieren.

Der Aufbau ist bewusst einfach gehalten: zwei stabile Querträger, Befestigung über die T-Nut-Schienen und genug Höhe, damit darunter noch Ausrüstung mitfahren kann. Gleichzeitig ist diese Höhe auch der Punkt, der den Auf- und Abbau etwas anstrengender macht.

160-Watt-Solarpanel auf dem Kabinendach

Auf dem Kabinendach ist ein Solarpanel mit 160 Watt montiert. Es versorgt während der Fahrt und im Stand eine EcoFlow Delta 2, die auf der Ladefläche steht. Damit ist Strom nicht nur über die Fahrzeugbatterie verfügbar, sondern als eigener kleiner Energiepuffer für Camping und Kühlbox.

Gerade beim Dachzelten ist das praktisch, weil Licht, Handy, kleinere Verbraucher und die Kühlung unabhängig vom normalen Fahrzeugbetrieb laufen können. Die EcoFlow lässt sich herausnehmen, bleibt aber im Setup zentraler Energiespeicher auf der Ladefläche.

Kühlung mit AlpiCool Kompressor-Kühlschrank

Die EcoFlow Delta 2 versorgt einen AlpiCool Kompressor-Kühlschrank. Für mich ist das einer der sinnvollsten Verbraucher im Setup: Getränke, Lebensmittel und Kleinigkeiten bleiben zuverlässig kalt, ohne dass man mit Kühlakkus oder Eis arbeiten muss.

Ein Kompressor-Kühlschrank braucht zwar Strom, arbeitet aber deutlich effizienter und verlässlicher als einfache thermoelektrische Kühlboxen. In Kombination mit Solarpanel und Powerstation ist das für kurze Touren und Wochenenden eine sehr angenehme Lösung.

Setup im Überblick

  • Campwerk Adventure 140 auf erhöhtem Träger über der Ladefläche
  • RhinoRack T-Nut-Schienen auf den Ladeflächenkanten
  • zwei selbstgebaute Querträger aus Item-Profilen
  • 160-Watt-Solarpanel auf dem Kabinendach
  • EcoFlow Delta 2 als Energiespeicher auf der Ladefläche
  • AlpiCool Kompressor-Kühlschrank als Hauptverbraucher