MDS (Maritime Data Server) und MDC (Maritime Data Collector) sind zwei Projekte, die inzwischen eng zusammengehören.
Der Collector ist eine kompakte Hardware auf Basis eines ESP32, die Messwerte erfasst und an den Server sendet. Der Maritime Data Server speichert diese Daten in einer Datenbank und stellt sie anschließend über eine Weboberfläche übersichtlich dar.
So lassen sich zum Beispiel Temperaturen, Batteriespannungen oder andere wichtige Borddaten auch dann überwachen, wenn gerade niemand an Bord ist. Bei Grenzwert-Über- oder -Unterschreitungen kann entsprechend reagiert oder informiert werden.
Eine Demo-Version des MDS findest du hier:
https://mds-demo.derguntmar.de/
Öffentliche Zugangsdaten werden auf der Website bewusst nicht veröffentlicht. Die Projektbeschreibung konzentriert sich auf Architektur, Sensorik, Datenerfassung und Visualisierung.
Der Quellcode ist auf GitHub veröffentlicht:
MDS: Maritime Data Server
Boatmonitor: LoRa Boat Monitor
Aktueller Stand
Beim Maritime Data Server liegt der Schwerpunkt auf Messdaten, Auswertung und der Verbindung zwischen Bordelektronik und Weboberfläche.
Technischer Hintergrund
Der Maritime Data Server ist als praktisches Borddaten-Projekt angelegt. Ziel ist es, Messwerte nicht nur kurz auf einem Display zu sehen, sondern dauerhaft verfügbar zu machen. Dazu gehören Daten wie Temperaturen, Spannungen oder andere Zustände, die an Bord Hinweise auf Technik, Versorgung oder Umgebung liefern können.
Der Maritime Data Collector übernimmt die Rolle der Datenerfassung. Auf Basis eines ESP32 können Messwerte aufgenommen und an den Server weitergegeben werden. Der Server speichert diese Daten und stellt sie über eine Weboberfläche dar. Dadurch entsteht eine Trennung zwischen Sensorik, Datenhaltung und Anzeige, die das Projekt leichter erweiterbar macht.
Nutzen im Alltag
Der praktische Nutzen liegt in der Übersicht. Gerade bei Bootstechnik ist es hilfreich, Veränderungen über die Zeit zu erkennen: Batterien entladen sich, Temperaturen verändern sich, Sensorwerte können ausfallen oder Grenzwerte überschreiten. Eine zentrale Oberfläche macht solche Entwicklungen besser sichtbar als einzelne Momentaufnahmen.
Das Projekt ist zugleich ein gutes Beispiel dafür, wie Hardware und Software zusammenspielen. Die Datenerfassung bleibt beim Boatmonitor und damit nah an Sensorik und Bordelektrik. Der Maritime Data Server ist die Software-Seite des Projekts: Er speichert, strukturiert und visualisiert die Daten über eine Weboberfläche.
MDS und Boatmonitor
Der Maritime Data Server ist der Teil des Projekts, der Daten speichert, strukturiert und über eine Weboberfläche sichtbar macht. Die eigentliche Datenerfassung liegt beim Boatmonitor beziehungsweise beim Collector. Dort werden Sensordaten an Bord gesammelt und anschließend an den Server übermittelt.
Typische Messwerte sind Temperatur, Batteriespannung, Tankfüllstand und weitere Zustände, die für die Beobachtung der Bordtechnik nützlich sind. Damit entsteht eine klare Aufgabenteilung: Der Boatmonitor sammelt Daten, MDS speichert und visualisiert sie. Das macht das Projekt leichter nachvollziehbar und später einfacher erweiterbar.
Die vorhandenen Dashboard-Bilder auf dieser Seite zeigen den praktischen Ansatz: Messwerte sollen nicht abstrakt bleiben, sondern in einer Oberfläche zusammenlaufen, die auch nachträglich Entwicklungen und Auffälligkeiten erkennen lässt.
Häufige Fragen zu MDS und Boatmonitor
Was macht der Maritime Data Server?
Der Maritime Data Server speichert Messwerte, bereitet sie auf und stellt sie über eine Weboberfläche dar. Dadurch lassen sich Borddaten später nachvollziehen und auswerten.
Welche Aufgabe hat der Boatmonitor?
Der Boatmonitor sammelt Sensordaten an Bord, zum Beispiel Temperatur, Spannung oder Tankwerte, und übermittelt sie an den Server.
Warum ist das Projekt für Boote interessant?
Bordnetze und Sensorwerte sind auf Booten oft verteilt. Ein eigener Datenserver macht Zustände sichtbarer und kann helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.